Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz – so kannst du dagegen vorgehen.

Mobbing am Arbeitsplatz hat viele verschiedene Gesichter. Wenn sich Mobbing-Opfer zur Wehr setzen möchten, stoßen diese meist auf erhebliche Probleme. Wenn das Mobbing vom Arbeitgeber rechtzeitig erkannt wird, hat dieser viele arbeitsrechtliche Möglichkeiten, um Gegenmaßnahmen zu setzen. Wir erklären dir hier, wie du Mobbing erkennst, wie du dagegen vorgehen kannst und welche Möglichkeiten Mobbing-Opfer haben.

Vorab möchten wir jedoch noch festhalten: Mobbing ist ein ernstzunehmendes Delikt, welches Leben zerstören kann! Schäme dich auf keinen Fall, wenn du ein Opfer von Mobbing bist. Suche dir eine vertraute Person, mit der du darüber sprechen kannst. Ganz wichtig: Nimm all deinen Mut zusammen und setze dich zur Wehr, denn Mobbing hat nichts mit dir oder deiner Persönlichkeit zu tun. Setz Gegenmaßnahmen und fang niemals an, an dir zu zweifeln.

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Wie erkennt man Mobbing am Arbeitsplatz frühzeitig?

Meist wird Mobbing mit Handlungen im Internet verbunden, aber leider ist man auch am Arbeitsplatz nicht vor Mobbing sicher. Leider ist dieses Verhalten oft schwer nachzuweisen. Der Mobber möchte mit seinem/ihrem Verhalten dem Gegenüber die Kontrolle nehmen oder ihn/sie aus dem Konzept bringen. Laut einer repräsentativen Viking-Studie: In Österreich bestätigen zwei von drei Personen, dass sie bereits mit Mobbing am Arbeitsplatz zu tun hatten. Das Schlimme daran ist, dass jeder zu einem Opfer werden kann. Egal, ob du als Führungskraft, IT-Experte oder Marketing Managerin arbeitest.

Dabei steht jedem Mobbing-Opfer ein/e Verursacher/in, wenn nicht sogar eine ganze Gruppe, gegenüber. Aber ab wann spricht man von Mobbing? Fällt ein einfacher Streit mit dem Kollegen bereits unter Mobbing? Grundlegend versteht man unter Mobbing eine konfliktbelastete Kommunikation zwischen Kolleg/innen oder zwischen Vorgesetzen und Untergeordneten. Die Person, welche angegriffen wird, ist unterlegen und wird über einen längeren Zeitraum direkt oder indirekt angegriffen. Das Ziel dieser Attacken ist meist der Austritt der betroffenen Person.

Niemand ist vor Mobbing am Arbeitsplatz sicher. Wobei länger andauernde Mobbing-Attacken schlimme Folgen für die betroffene Person haben kann.

Diese können zum Beispiel folgende sein:

  • Konzentrationsprobleme
  • Reduzierte Arbeitslust
  • Schlafstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Tinnitus
  • Kopfschmerzen
  • Angstzustände
  • Depression
  • Burnout

 

Wieso tut man einem anderen Menschen so etwas an? In manchen Fällen kann das Mobbing über längere Zeit auch zu Persönlichkeitsveränderungen bei der betroffenen Person führen. Leider sind unter den Täter/innen sehr häufig auch Führungskräfte, welche ihre Teammitglieder eigentlich genau vor diesen Dingen schützen sollten. Den Mobbing-Opfer wird eher selten geholfen, da viele Menschen Angst haben, die Situation missverstanden zu haben oder selbst bald zum Opfer zu werden.

 

Mobbing kann zum Beispiel körperlich oder psychisch sein. Unter Mobbinghandlungen fallen zum Beispiel folgende:

  • Die Kommunikation wird verweigert
  • Informationen werden zurückgehalten
  • Es werden nicht zu lösende Aufgaben vergeben
  • Verbale Angriffe
  • Belästigung sexueller Natur
  • Arbeitsmaterialien entzogen
  • Gerüchte werden verbreitet

 

Eine einzelne Handlung ist noch kein Mobbing, aber dauernde Handlungen über einen längeren Zeitraum fallen unter Mobbing und können zu einem langen aufreibenden Nervenkrieg werden. Dabei nehmen Frauen eine Hilfestellung eher an als Männer.

Welche Handlungen fallen unter: Mobbing am Arbeitsplatz

Manchmal kommt es vor, dass Außenstehende Mobbinghandlungen nicht als solche wahrnehmen. Umgekehrt kommt es auch oft vor, dass Mitarbeiter/innen nicht merken, dass sie gemobbt werden. Weil diese Menschen ihre Situation leider als normal wahrnehmen.

Mobbing kann sich in verschiedenen Ebenen äußern. Oft beginnt es ganz harmlos in dem man einfach ständig unterbrochen wird. Wenn du das Gefühl hast, dass Kolleg/innen oder Vorgesetzte es auf dich abgesehen haben, dann solltest du die folgenden Fragen im Stillen für dich beantworten:

  • Hast du das Gefühl, dass du oft ausgegrenzt wirst?
  • Wichtige Informationen gelangen oft nicht zu dir?
  • Hast du das Gefühl in deiner Arbeit isoliert zu sein?
  • Über dich werden oft Lügen oder Tratschereien verbreitet?
  • Deine Arbeit wird übermäßig kontrolliert und deine Kompetenzen in Frage gestellt?
  • Du erfährst oft Demütigungen?

Hinter diesen Situationen kann bereits Mobbing stecken. In einigen Fällen kann die Wahrnehmung auch getrübt sein und es versteckten sich dahinter Anzeichen für eine persönliche Unsicherheit oder Minderwertigkeitskomplexe. Um Mobbing klar zu entlarven, musst du systematisch vorgehen.

Handlungen, welche als Mobbing einzustufen sind:

  • Du wirst ständig unterbrochen
  • Deine Möglichkeiten dich zu äußern, werden vom Vorgesetzten eingeschränkt
  • Ständige Kritik an der Arbeit
  • Mündliche oder schriftliche Drohungen
  • Man lässt sich von dir nicht ansprechen und andere sprechen nicht mehr mit dir
  • Du wirst in einem Raum weit weg von deinen Kolleg/innen gesetzt
  • Deinen Kolleg/innen wird verboten, dich anzusprechen
  • Du wirst wie Luft behandelt
  • Hinter deinem Rücken wird schlecht über dich gesprochen
  • Über dich werden Gerüchte verbreitet
  • Dein Arbeitseinsatz wird falsch oder auf kränkende Weise beurteilt
  • Du bekommst keine Arbeitsaufträge zugewiesen
  • Man gibt dir sinnlose Aufgaben
  • Du bekommst nur Arbeiten unter deinem Können

 

Mobbing

 

Tipps, wie man gegen Mobbing am Arbeitsplatz vorgehen kann

Dein erster Ansprechpartner bei Mobbing ist dein Vorgesetzter. Denn dieser ist aufgrund seiner Fürsorgepflicht dazu verpflichtet, dich als seine/n Mitarbeiter/in vor den Mobbing-Übergriffen zu schützen. Der/die Vorgesetzte muss die Vorwürfe prüfen und gegen diese vorgehen. Du kannst dich selbstverständlich auch an die Arbeiterkammer deines Bundeslandes wenden. Diese Dinge kannst du noch gegen Mobbing einsetzen:

Führe ein detailliertes Mobbing-Tagebuch

Wenn du dich als ein Mobbing-Opfer fühlst, dann solltest du dich für das Führen eines Mobbing-Tagebuchs entscheiden. Hier kannst du die Mobbingattacken schriftlich festhalten. Diese musst du detailliert aufzeichnen mit Datum, Uhrzeit, Ort und ob es Zeugen für den Vorfall gab. Diese Aufzeichnungen besprichst du am besten mit deiner Familie oder deinen Freunden. Denn die Wahrnehmung Dritter kann dir dabei helfen, die Geschehnisse zu überprüfen und richtig einzuordnen. Wenn kein Ausweg aus dieser Situation für dich in Sicht ist, dann musst du dir unbedingt Hilfe suchen. Eine Vorlage für das Mobbing-Tagebuch findest du auf der Seite der Arbeiterkammer.

Versuch Gerüchte gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern ersticke diese bereits im Keim.

Das Gerücht ist eine der häufigsten Mobbingformen. Denn nichts ist so leicht verbreitet, wie ein bisschen Tratsch. Manchmal nehmen Kolleg/innen die Diskretion bei manchen Personen etwas zu locker. Wenn du bemerkst, dass hinter deinem Rücken über dich gesprochen wird, dann musst du in die Offensive gehen und das so bald wie möglich. Auch wenn die/der Verursacher/in das abstreitet, hast du dann klar signalisiert, dass du kein Opfer bist.

Sprich offen mit deinen Vorgesetzen

Wenn du bemerkst das jemand aus deinem Team gemobbt wird oder du selber ein Opfer von Mobbing bist, sollte umgehend der/die Vorgesetzte informiert werden. Wenn es sich um jemandem aus dem Team handelt, dann biete deine Hilfe an. Ja, es ist leichter, sich der Mehrheit anzuschließen, aber wenn du in der Situation wärst, dann möchtest du doch auch Unterstützung erhalten, oder? Außerdem kann Mobbing nur dort auftreten, wo dieses geduldet wird, daher ist es wichtig Stellung zu beziehen und dem Mobber zu zeigen, dass dafür hier kein Platz ist und das sollte im besten Fall der/die Vorgesetzte machen.

 

Oft gehen die betroffenen Personen nicht gegen ihre Peiniger/innen vor. Noch öfter kommt es vor, dass Teammitglieder Mobbinghandlungen wahrnehmen aber nicht einschreiten. Gründe dafür können folgende sein:

  • Man hat Angst zum neuen Opfer zu werden
  • Die Angst, dass sich das Eingreifen negativ auf die eigene Karriere auswirkt
  • Sie glauben die Situation missverstanden zu haben

Die Pflichten des Unternehmens bei Mobbing am Arbeitsplatz

Der Arbeitgeber darf genauso wenig wie jeder andere seine Angestellten mobben. Werden ihm/ihr Mobbing-Vorwürfe vorgetragen, so ist er/sie dazu verpflichtet, diese zu prüfen und wenn Mobbing vorliegt, dagegen vorzugehen. Damit dagegen vorgegangen werden kann, müssen die Vorwürfe jedoch konkret dokumentiert sein. Nachdem der Arbeitgeber die Vorwürfe geprüft hat, sollte er ein Gespräch mit allen Beteiligten darüber führen. Im Gespräch kann geklärt werden, was genau vorgefallen ist. Wenn Mobbing vorliegt, muss wirksam und entschlossen dagegen vorgegangen werden. Der/die Vorgesetzte kann versuchen zwischen Opfer und Täter/in zu vermitteln, um den Konflikt zu klären, ebenfalls können Täter/innen abgemahnt, versetzt oder als letzten Ausweg gekündigt werden.

Wegen Mobbing das Unternehmen frühzeitig verlassen

Wenn du am Arbeitsplatz gemobbt wirst, dann solltest du eine Beratungsstelle, wie zum Beispiel die Arbeiterkammer, aufsuchen. Wenn die von deinem Arbeitgeber gesetzten Maßnahmen gegen das Mobbing keine Wirkung zeigen, dann hast du das Recht, aus dem Unternehmen auszutreten. Gegebenenfalls hast du dann sogar einen Anspruch auf Schadensersatzleistung. Du kannst dann zum Beispiel Schmerzensgeld für das zugefügte Leid erhalten oder wenn du wegen dem Mobbing medizinische Hilfe gesucht hast, wo du einen Selbstbehalt leisten musstest, dann kannst du auch für diese Kosten eine Ersatzzahlung einfordern. Außerdem behälts du deinen Anspruch auf Abfertigung alt sowie Urlaubsersatzleistungen und hast sogar einen Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Gegebenenfalls kannst du auch einen Anspruch auf Schadenersatz geltend machen.

Fazit – Mobbing hat am Arbeitsplatz nichts verloren!

Mobbing kann für die Betroffenen schwere Folgen haben. Angefangen bei psychosomatischen Störungen, wie zum Beispiel Kopf- oder Magenschmerzen, bis hin zu Depressionen mit schwerem Verlauf. Jedenfalls stellt das Mobbing das Selbstwertgefühl des Opfers hart auf die Probe. So führt es dazu, dass ein Leistungsabfall beim Opfer merkbar wird, es kommt zu einer inneren Kündigung, häufigen Krankenständen und Unzufriedenheit mit der Arbeit. Wir raten dir dazu: Bist du betroffen, dann führ auf jeden Fall ein Mobbing-Tagebuch. Denn nur so kannst du deine Vorwürfe vor Gericht oder vor dem Arbeitgeber glaubhaft machen. Weil man nur damit genau nachweisen kann, was genau wann passiert ist.

Teilzeitjob Vorteile

Teilzeit oder Vollzeit Job? Diese Unterschiede gibt es!

Von Aushilfskraft zur Zeitarbeit, es gibt viele unterschiedliche Arbeitsmodelle. Dabei gibt es immer eine Konstante, der/die Arbeitnehmer/in erbringt eine Arbeitsleistung und wird für diese vom Arbeitgeber bezahlt. In Österreich arbeitet ungefähr die Hälfte der Frauen Teilzeit. Das bei einem Teilzeitjob die Arbeitsstunden geringer sind, ist klar, doch das ist nicht der einzige Unterschied zu einem Vollzeitjob. Teilzeit oder Vollzeit Job, wir klären über die Vor- und Nachteile auf. Was für einen Teilzeitjob und was dagegenspricht und warum überhaupt noch in Vollzeit gearbeitet wird, haben wir hier zusammengefasst.

Du erfährst in diesem Artikel mehr über:

Wann spricht man von einem Teilzeitjob?
Teilzeitjob und Urlaubsanspruch – wieviel Urlaub steht mir zu?
Vor und Nachteile der Teilzeitarbeit
Die Vorteile der Vollzeitarbeit

Wann spricht man von einem Teilzeitjob?

Das Gesetz bezeichnet eine 40-Stunden-Woche als Vollzeitbeschäftigung. In einigen Kollektivverträgen ist das Vollzeitstundenausmaß jedoch mit 38,5 Stunden pro Woche festgehalten. Wenn du Teilzeit arbeitest, heißt das, du arbeitest weniger Stunden pro Woche als gesetzlich oder im Kollektivvertrag vorgesehen.

Deine genauen Arbeitszeiten in der Teilzeitbeschäftigung werden vor Beginn mit deinem Dienstgeber vereinbart. Das können zum Beispiel 15 oder 20 Wochenstunden sein. Grundlage für die Anzahl der Wochenstunden in der Teilzeitbeschäftigung bildet der Arbeitsvertrag, denn gesetzlich ist die Stundenanzahl nicht vorgegeben.

Auch eine geringfügige Arbeit zählt zur Teilzeitbeschäftigung. Der Unterschied hier ist, dass geringfügig Beschäftigte nur unfallversichert, jedoch nicht kranken- und pensionsversichert sind. Alle anderen Ansprüche unterscheiden sich nicht von jenen, die in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten.

Somit haben auch geringfügig Beschäftigte einen Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Entgeltfortzahlung bei Krankheit. Jedoch können die Arbeitsjahre in geringfügiger Beschäftigung nicht für die Pensionszeit angerechnet werden. Versichern sich die geringfügig Arbeitenden bei der Gebietskrankenkasse selbst, können sie so Pensionszeiten erwerben.

 

Teilzeitjob und Urlaubsanspruch – wieviel Urlaub steht mir zu?

Wichtig ist, dass du weißt, dass dir durch einen Teilzeitjob keine Nachteile entstehen dürfen. Das heißt, du hast genauso einen Anspruch auf bezahlten Urlaub wie Vollzeitbeschäftigte. Jedoch steht der Urlaubsanspruch in Relation zu deiner Arbeitszeit.

Fix ist: Du hast genauso fünf Wochen Urlaub im Jahr. Ein/e Vollzeitbeschäftigte/r arbeitet beispielsweise fünf Tage die Woche und hat daher 25 Urlaubstage zu verbrauchen. Wenn du bei deiner Teilzeitanstellung nur drei Tage die Woche arbeitest, hast du 15 Tage Urlaub zur Verfügung.

Erst nach 26 Arbeitsjahren erhöht sich der Urlaubsanspruch auf sechs Wochen im Jahr.

Teilzeit oder Vollzeit Job? Die Vor- und Nachteile der Teilzeitarbeit

Wo Licht ist, ist auch Schatten und so sieht es auch mit den Vor- und Nachteilen eines Teilzeitjobs aus. Wir haben uns diese genauer angeschaut.

Teilzeitjob Vorteile

Vorteile Teilzeitarbeit:

Der erste ganz klare Vorteil: Mehr Zeit! Es gibt im Leben Wichtigeres als zu Arbeiten. Wer Kinder hat, weiß sofort, was damit gemeint ist. Doch auch Männer entscheiden sich immer öfter für einen Teilzeitjob, um mehr Zeit für den Sport, Hobbys oder die Familie zu haben.

Viele nutzen die Teilzeit, um eine Aus- oder Weiterbildung zu machen. Denn der große Vorteil an einem Teilzeitjob: Man verliert keine Pensionszeiten und hat dennoch genug Freizeit für die eigenen Bildung. Dies nutzen viele, um die eigenen Karriereziele voranzutreiben.

Wer Teilzeit arbeitet, hat automatisch einen höheren Nettostundenlohn und zahlt gleichzeitig weniger Steuern.

Flexiblere Arbeitszeiten lassen sich bei einem Teilzeitjob viel leichter mit dem Unternehmen vereinbaren. Denn wenn das Wochenstundenausmaß nicht mehr so hoch ist, kann man es sich besser einteilen, wann man arbeiten möchten und das ohne dabei dem Unternehmen große Umstände zu machen.

Nachteile Teilzeitarbeit:

Die durch den Teilzeitjob gewonnene Freizeit hat leider in diesem Fall auch ihren Preis. Denn wer in Teilzeit arbeitet, bekommt natürlich weniger Lohn. Dies wirkt sich auch auf die damit verbundene Pension aus.

Ein weiterer Nachteil an der Teilzeitarbeit sind geringere Chancen auf eine Beförderung. Denn wer zum Beispiel nur 20 Stunden arbeitet, wird von Arbeitgebern seltener zu Weiterbildungen geschickt und kommt auch meist für einen Aufstieg in eine höhere Position nicht in Frage.

In manchen Bereichen, in welchen überwiegend Frauen arbeiten, werden immer weniger Vollzeitstellen ausgeschrieben. Das kommt daher, dass viele Frauen vor allem nach der Karenz nur die Möglichkeit haben, Teilzeit arbeiten zu gehen.

Besonders betroffen ist dabei der Handel. Außerdem haben viele Arbeitende, welche wegen der Kinder das Stundenausmaß reduzieren, oft keine Chance mehr, zu den alten Wochenstunden zurückzukehren.

 

 

Teilzeit oder Vollzeit Job? Die Vorteile der Vollzeitarbeit

Arbeitnehmer/innen in Vollzeitbeschäftigung arbeiten je nach Kollektivvertrag 38,5 oder 40 Stunden in der Woche. Wer Vollzeit arbeitet, bekommt daher auch mehr Gehalt als die Teilzeitkräfte. Oft haben Mitarbeiter/innen in Teilzeit dasselbe Arbeitsausmaß wie Vollzeitmitarbeiter/innen zu erfüllen.

Vollzeitjob Vorteile

Daher fallen bei der Teilzeitarbeit oft mehr Überstunden an, als bei der Vollzeitbeschäftigung.

Außerdem: Wer Vollzeit arbeitet, der bekommt später auch mehr Pension. Bei der Karriere haben Vollzeitbeschäftigte ebenfalls bessere Chancen durch eine Beförderung aufzusteigen und werden auch häufiger auf Fortbildungen geschickt.

Fazit – Teilzeit oder Vollzeit Job, wofür entscheidest du dich?

Wer zu einer Teilzeitanstellung tendiert, sollte vorab das vertragliche und finanzielle Belangen genau mit dem Unternehmen abklären. Dabei empfehlen wir, vor allem klar definierte Informations- und Austauschzeiten mit dem Team festzulegen, so das man auch in Teilzeit über alle Neuerungen im Unternehmen am Laufenden bleibt.

Wenn du schon weißt, dass du später wieder in die Vollzeitbeschäftigung wechseln möchtest, dann raten wir dir dazu, auch das bevor du in die Teilzeitbeschäftigung wechselst, zu klären.

Dienstverhältnis kündigen

Das Dienstverhältnis kündigen, aber richtig!

Bist du mit deinem Arbeitsplatz unzufrieden oder möchtest du dich in einem anderen Bereich beweisen? Die Gründe dafür, warum uns sein Dienstverhältnis zu kündigen, sind vielfältig. Doch wem sein Job nicht mehr glücklich macht, der sollte ganz tief in sich gehen und überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre, sich nach etwas anderem umzusehen.

Aber aufgepasst, das Dienstverhältnis zu kündigen, erfordert Fingerspitzengefühl und ist fast ein bisschen so als würdest du deine Beziehung beenden. Hier erfährst du, wie du dein Arbeitsverhältnis richtig kündigst. Wir geben dir Tipps zur Kündigung und wie du erkennst, dass es an der Zeit ist, dich nach einem neuen Job umzusehen.

Du erfährst in diesem Artikel mehr über:

Das Dienstverhältnis kündigen: Das musst du beachten
Das Dienstverhältnis einvernehmlich auflösen
Die fristlose Beendigung des Dienstverhältnisses
Gründe, welche dafür sprechen, das Dienstverhältnis zu kündigen
Diese Gründe sind keine Gründe für eine Kündigung!
Deine Kündigung richtig vorbereiten

Das Dienstverhältnis kündigen: Das musst du beachten

Der/Die Dienstnehmer/in sowie der Arbeitgeber, können beide die Entscheidung treffen das Dienstverhältnis zu beenden. Eine Kündigung wird generell erst mit ihrem Zugang wirksam. Das heißt, wenn die Kündigung per Post versendet wird, dann ist diese mit der Zustellung wirksam, bei einer mündlichen Kündigung tritt die Wirksamkeit sofort in Kraft.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts Gegenteiliges vermerkt ist, bedarf eine Kündigung keiner bestimmten Form. Das heißt, dass du schriftlich sowohl als auch mündlich kündigen kannst. Jedoch empfehlen wir dir aus Beweisgründen immer in schriftlicher Form zu kündigen.

Bei jeder Kündigung ist die vereinbarte Kündigungsfrist sowie ein Kündigungstermin einzuhalten. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist ein Kalendermonat, jedoch ist es auch zulässig, die Frist im Arbeitsvertrag auf bis zu sechs Monate zu verlängern.

Achtung: Dabei ist es ganz wichtig, darauf zu achten, dass die Kündigungsfrist des Arbeitgebers mindestens genauso lange sein muss.

Den Kündigungstermin findest du im Arbeitsvertrag. Wenn dort nichts vereinbart ist, kannst du immer mit Monatsende kündigen. Somit hast du jedes Jahr zwölf Möglichkeiten, dein Arbeitsverhältnis zu kündigen. Im Arbeitsvertrag kann auch zusätzlich zum Monatsende der 15. jedes Monats als Kündigungstermin vereinbart werden.

In der Probezeit können du aber auch dein Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis jederzeit und grundlos beenden. Wird jedoch das Dienstverhältnis aus einem Grund, der gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstößt, aufgelöst, hast du zwei Wochen Zeit, um die Kündigung anzufechten.

Kündigungsgründe, welche gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen sind zum Beispiel:

• Ethnische Zugehörigkeit
• Religion oder Weltanschauung
• Das Alter
• Sexuelle Orientierung
• Eine Behinderung
• Das Geschlecht

Das Dienstverhältnis einvernehmlich auflösen

Wenn du die Möglichkeit hast, dein Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen, musst du dich an keine Termine oder Fristen halten. Denn bei dieser Form der Kündigung einigst du dich mit deinem Arbeitgeber genau auf den Zeitpunkt, mit welchem dein Arbeitsverhältnis endet.

Auch hier empfehlen wir dir wieder die Kündigung in schriftlicher Form abzuwickeln, damit du dies, wenn nötig, später beweisen kannst.

Achtung: Wenn du die einvernehmliche Kündigung vereinbarst und zu diesem Zeitpunkt noch nichts von deiner Schwangerschaft gewusst hast, hast du fünf Arbeitstage Zeit, die Schwangerschaftsmeldung zu machen. Denn damit wird die Kündigung rechtsunwirksam.

Dienstverhältnis kündigen

Die fristlose Beendigung des Dienstverhältnisses

Die fristlose Kündigung der/des Arbeitnehmer/in oder kurz auch Austritt genannt, sollte aus wichtigem Grund erfolgen. Zu den wichtigsten Austrittsgründen gehören:

• Dauernde Dienstunfähigkeit
• Gesundheitsgefährdung
• Entgeltvorenthaltung
• Ehrverletzung (zum Beispiel: Beleidigung)

Wenn die fristlose Kündigung ohne Grund erfolgt, hast du nur Anspruch auf eine Entgeltzahlung bis zum Austrittstag. Ist dein Austritt jedoch gerechtfertigt, behältst du sämtliche Entgeltansprüche, welche du auch bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber gehabt hättest.

So erhältst du neben der ,Abfertigung alt‘ auch eine Kündigungsentschädigung. Diese umfasst alle Ansprüche, welche auch bei einer ordnungsgemäßen Kündigung entstanden wären. Für den Dienstgeber ist diese Form der Kündigung die unangenehmste Art, denn dieser verliert den Wert der Arbeitskraft und muss diese dennoch bezahlen.

 

 

Gründe, welche dafürsprechen, das Dienstverhältnis zu kündigen

Bist du mit deinem Job zufrieden oder nicht? Wenn nicht, dann musst du darüber nachdenken, wie du deine Situation bei deinem Arbeitgeber ändern kannst. Ist eine Änderung deiner Arbeitssituation beim bestehenden Dienstverhältnis nicht möglich, dann solltest du dich nach einer neuen Beschäftigung umsehen.

Die Gründe für einen Jobwechsel können sehr unterschiedlich sein. Hier haben wir für dich jedoch einige Anzeichen, welche dir signalisieren, dass du dich nach einer neuen Arbeit umsehen solltest.

Bauchweh, wenn du an den Montag denkst?

Wenn du am Sonntagabend an den Montagmorgen denkst, zieht sich dein Magen zusammen, dir wird schlecht oder du bekommst plötzlich Bauchweh? Am Montag in der Früh ist es dann komplett vorbei und du fährst schlecht gelaunt und mit Bauchweh oder einem flauen Gefühl in der Magengrube zur Arbeit.

Auch wenn du deine Arbeit gerne machst, der Abschied vom Wochenende fällt jedem schwer, das ist ganz normal. Quälen dich die Gedanken an eine neue Arbeitswoche merklich und du hast auch körperliche Beschwerden, wie Übelkeit oder Schlaflosigkeit, ergibt es keinen Sinn, dich noch länger mit deinem aktuellen Job zu quälen.

Wir sagen: Das Leben ist zu kurz, um es an einen Job zu verschwenden, der dich körperlich und seelisch zugrunde richtet. Hab den Mut, dir selbst zu helfen und setze dem ein Ende. Du wirst bestimmt etwas finden, wo es dir besser geht. Deine Gesundheit wird es dir danken.

Du fühlst dich als ob du einfach nur die Zeit absitzen würdest?

Auf Facebook entdeckst du keine Neuigkeiten mehr und die Zeit scheint still zu stehen? Ja, Durststrecken mit ruhigen Arbeitstagen sind in fast jedem Beruf normal. Doch eine dauerhafte Langeweile in deinem Job ist ein eher schlechtes Zeichen. Denn dieses Gefühl kann bereits ein Zeichen dafür sein, dass du mit deinem Job unterfordert bist.

Liegt das nur am Arbeitspensum kannst du daran vielleicht schnell etwas ändern und dich aktiv um neue Dinge und Aufgabengebiete kümmern. Ein anderer Grund dafür kann sein, dass du mit deinem Job innerlich schon abgeschlossen hast. Ein Zeichen dafür kann zum Beispiel sein, dass du gar keine Lust mehr hast, irgendetwas für die Arbeit zu tun.

Du strengst dich mehr an als andere, aber kommst die Karriereleiter einfach nicht weiter rauf?

Du gibt’s immer mindestens 100 %, strengst dich mehr an als deine Kolleginnen und Kollegen und trittst beruflich trotzdem auf der Stelle? Das kann frustrierend sein und sollte für dich ein Grund sein, dich neu zu orientieren.

Denn wenn dir deine Karriere wichtig ist und du dennoch bei Beförderungen ständig übergangen wirst oder die Unternehmensstruktur keine Aufstiegschancen bietet, ist es Zeit, den Job zu wechseln.

Du und dein Job habt euch auseinandergelebt?

Deine Prioritäten haben sich geändert und Geld ist nicht mehr alles, worauf es für dich ankommt? Es ist dir nicht mehr wichtig, dass nächste Millionenprojekt abzuwickeln, weil du lieber das Wochenende mit der Familie verbringst?

Wenn du einfach das Gefühl hast, dass es zwischen dir und deiner Arbeit nicht mehr passt, dann solltest du deine Sachen packen und gehen. Denn andere Unternehmen haben auch sehr tolle Jobs zu bieten.

Du findest ständig eine neue Ausrede nicht zu kündigen?

Dein Chef hat nur noch schlechte Laune? Deine Leistungen werden nicht gesehen oder wertgeschätzt? Ständig denkst du dir: Es wird bald schon besser werden, ich muss nur noch etwas abwarten. Dann bist du ein Meister des Schönredens.

Schon klar, es kann im Job nicht immer alles rund laufen, doch sollten sich solche Situationen nicht über mehrere Monate ziehen. Wenn diese Phase länger andauert, immer die anderen die interessantesten Aufgaben bekommen und du mit deiner Gehaltserhöhung nur vertröstet wirst, dann ist es Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen.

„Ist das wirklich normal?“ Diese Frage stellst du dir fast täglich in der Arbeit?

Ist das Verhalten deines Chefs normal? Wie viele schräge Kolleg/innen hat man in anderen Jobs? Du googelst immer wieder nach heiklen Arbeitsthemen oder um herauszufinden, ob es bei dir im Büro wirklich normal zugeht.

Ist es normal, dass meine Vorgesetzte zu meiner Kollegin total nett und fürsorglich ist und wenn sie mit mir redet ändert sich plötzlich ihr Tonfall und sie wird sehr unhöflich? Wenn du dich all diese Dinge bereits gefragt hast, sind das auch Anzeichen dafür, dass du dir unbedingt eine neue Arbeit suchen solltest.

Die schlechte Stimmung im Job beeinflusst auch dein Privatleben?

Du kommst nachhause und musst dich zuallererst über den schrecklichen Arbeitstag ausweinen und das jeden Tag. Wenn du immer die schlechte Stimmung aus der Arbeit mit in dein Zuhause nimmst, dann läuft hier etwas gehörig falsch! Ist es dir das wirklich wert?

Weitere Anzeichen dafür, dass du dich mit deinem Job kaputtmachst sind zum Beispiel Energielosigkeit, Lustlosigkeit oder keine Kraft mehr nach der Arbeit noch etwas zu unternehmen.

Deine Arbeit beeinflusst deinen Gesundheitszustand?

Du bist ständig müde, fühlst dich nicht mehr fit, physisch sowie psychisch fühlst du dich ausgebrannt? Wenn du immer müde, energielos oder kränklich bist, ist das ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Nach Feierabend genehmigst du dir öfter Alkohol zur Belohnung, dass du wieder einen Tag in diesem Job überstanden hast oder greifst nach besonders schlimmen Tagen auch zu anderen Substanzen, um durchzuhalten?

Dann solltest du dir umgehend einen neuen Job suchen und am besten sofort kündigen. Deine Gesundheit geht immer vor. Wenn du nicht auf dich aufpasst, dann tut es keiner und dein Job ist nicht alles im Leben. Oft muss man zuerst eine Türe schließen damit sich eine neue öffnen kann.

 

 

Diese Gründe sind keine Gründe um das Dienstverhältnis zu kündigen!

Das nicht immer alles rund läuft, ist normal. Oft gibt es schlechte Phasen, in denen mal nichts passt. Doch diese Dinge sollten keine Entscheidung für eine Kündigung sein. Folgende Beispiele sind keine Gründe für eine Kündigung:

Kurzweiliger Frust und Unzufriedenheit

Schlechte Tage gehören wie im Leben auch im Büro einfach dazu. Das ist aber kein Zeichen gleich das Handtuch zu schmeißen. Talfahrten müssen manchmal einfach sein und auf diese folgen meist wieder bessere Zeiten. Erst wenn sich die regnerischen Tage überhaupt nicht mehr legen und über längere Zeit bestehen bleiben, solltest du deinen Job überdenken.

Kritik oder negative Rückmeldung

Feedback ist im Arbeitsleben etwas sehr Wichtiges. Negative Kritik jedoch hört niemand gerne. Doch ein offenes Gespräch lohnt sich in diesen Fällen. So können Missverständnisse vermieden werden und man kann über die Situation einfach nochmal in Ruhe sprechen.

Grobe Fehler

Fehler gehören leider auch einfach zum Job. Niemand ist fehlerlos! Egal wie schlimm diese sind, zeige Größe und steh zu deinem Fehler. Denn aus diesen kannst du wunderbar lernen.

Deine Kündigung richtig vorbereiten

Wenn du den Entschluss gefasst hast, einen neuen Weg einzuschlagen, ist es an dir deine Kündigung gut vorzubereiten. Wichtig ist, dass du deine Arbeitsleistung gegen Ende hin nicht reduzierst und ein unpassendes Verhalten an den Tag legst. Denn damit kannst du deinem eigenen Ruf schaden, weil oft Unternehmen beim alten Arbeitgeber Informationen über dich und deine Arbeitsweise einholen.

Daher solltest du dir einen konkreten Plan für deine Kündigung zurechtlegen.

Das Kündigungsgespräch – Ein Dienstverhältnis richtig kündigen

Eine einfache E-Mail an die Personalabteilung oder einfach nur einem Anruf beim Chef, wo du ihm mitteilst, dass du ab Montag nicht mehr kommst, sind nicht der richtige Weg, um ein Arbeitsverhältnis zu kündigen. Eine direkte Aussprache mit deinem Vorgesetzten ist mit Sicherheit der bessere Ansatz.

Den Zeitpunkt deiner Kündigung entscheidest du dabei selbst. Wir empfehlen dir: Je höher du in der Hierarchie stehst, umso früher solltest du kündigen, damit für eine Übergabe oder das Einarbeiten deiner/s Nachfolger/in genug Zeit da ist.

Job kündigen

Das Kündigungsgespräch solltest du wie folgt aufbauen:

  1. Bedanke dich für die Zusammenarbeit. Das solltest du auch machen, wenn du aus Unzufriedenheit gehst, denn damit hebst du die Grundstimmung an.
  2. Erzähle von deinen Herausforderungen im Betrieb, wie du diese gemeistert hast und was du in der Zeit im Betrieb lernen konntest. Denn damit kommst du nicht in Versuchung, nur die negativen Aspekte anzusprechen. Verpacke dein Kritikpunkte als Verbesserungsvorschläge.
  3. Wenn es noch offene Projekte gibt, in welche du involviert bist, dann versuche dir eine Lösung zu überlegen, wie du diese noch abwickeln kannst. Überlege dir dabei auch, wie du diese an deinen Nachfolger übergeben kannst.
  4. Gebe so wenig Details preis wie möglich. Wenn dein Vorgesetzter wissen möchte, wohin es dich verschlagen hat und du nicht antworten möchtest dann musst du das nicht verraten.
  5. Bevor du „JA“ sagst, denke gründlich darüber nach. Wenn dir dein Chef nämlich ein Angebot macht, um zu bleiben und die Konditionen aufbessert, dann lass dich davon nicht zu schnell überzeugen. Handel dir eine Bedenkzeit heraus und überlege dir wirklich genau, ob du bleiben möchtest.

Im Anschluss an das Kündigungsgespräch gibst du deine schriftliche Kündigung ab. Obwohl diese nicht verpflichtend ist, raten wir zur schriftlichen Kündigung, um die Nachweisbarkeit sicherzustellen.

 

 

Fazit – Das Dienstverhältnis zu kündigen, ist keine leichte aber eine wichtige Entscheidung

Es gehört schon viel Mut dazu, sich in eine ungewisse Zukunft zu stürzen, doch wenn du bereits über eine Kündigung nachdenkst, ist das das erste Zeichen dafür zu gehen. Überlege dir diese Entscheidung aber im Vorfeld ganz genau, denn einmal ausgesprochen gibt es kein Zurück mehr.

Aber eines ist klar: Verschwende deine Zeit nicht mit einem Job, der dich nicht glücklich macht oder bei dem du sogar Bauchweh bekommst, wenn du nur daran denkst, wieder in die Arbeit fahren zu müssen.

Das ist kein Geld der Welt wert.

Jobsuche in der Steiermark

Jobsuche in der Steiermark: Arbeiten im grünen Herzen Österreichs

Unser grünes Bundesland, die Steiermark, bietet neben kulturellen Ausflugszielen und historischen Städten auch so manche Karrieremöglichkeiten. Neben Tracht, Volksmusik, Kunsthandwerk und Heurigen, hat sich der Wirtschaftsstandort Steiermark in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Die Jobsuche in der Steiermark ist in gewissen Branchen leichter als in anderen.

In einem Jahrzehnt hat unser Bundesland die Entwicklung vom grundstoffabhängigen Industrieland zu einem internationalen Technologiestandort geschafft. Außerdem investieren steirische Unternehmen mittlerweile einen großen Betrag in Forschung sowie Entwicklung. So schafften wir es an Österreichs Spitze und sind jetzt das Forschungsland Nummer eins.

Arbeitsmarkt und Jobsuche in der Steiermark

Mit Stand 2019 hat die Steiermark 1.246.780 Einwohner/innen. Damit wohnen rund 14 Prozent der österreichischen Bevölkerung in der Steiermark. Aus Ideen werden hier Innovationen gemacht, denn die Menschen hier haben keine Angst davor, neue Wege zu gehen.

Jobsuche in der Steiermark

Besonders gefragt sind in der Steiermark Jobsuchende mit einem akademischen Abschluss beziehungsweise einer Matura. Vor allem im Gesundheits- und Sozialbereich sowie im Tourismus ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften hoch. Viele internationale Konzerne haben hier ihre Entwicklungszentren und Produktionsstätten errichtet. Daher sind auch in den Bereichen IT-Berufe immer wieder Jobs ausgeschrieben.

2019 konnten vor allem bei den Berufen in den Sparten Information und Kommunikation, Wasserversorgung, Abwasser und Abfallentsorgung, Verkehr und Lagerung, Energieversorgung sowie im Bauwesen Arbeitsplätze aufgebaut werden. Hier fehlen besonders Arbeiter/innen mit einem Lehrabschluss.

Die meisten offenen Stellen gibt es im Vollzeitstundenausmaß. Deutlich geringer ist die Auswahl an Teilzeitjobs sowie bei den geringfügigen Stellen. Für die meisten Jobs wird im Durchschnitt nur ein Pflichtschulabschluss verlangt, gefolgt von den Positionen, für die eine Lehre Voraussetzung ist.

 

 

Welche Soft Skills sind bei der Jobsuche in der Steiermark besonders gefragt?

In so gut wie allen Bereichen sind Fähigkeiten wie Kommunikationsgeschick, Serviceorientierung, Lernbereitschaft, Flexibilität, ausgezeichnete Englischkenntnisse sowie Fremdsprachen und Stressresistenz gefragt. Weiters sind auch Kenntnisse im Projektmanagement, der Gesundheitsförderung und im Qualitätsmanagement oft vorausgesetzt.

Jobsuche

Möchtest du in der Bau- und Holzbranche Fuß fassen, dann solltest du dir Spezialkenntnisse in den Bereichen der Bausanierung, Müllentsorgung sowie EDV-Kenntnisse in branchenspezifischen Programmen aneignen.

Tendierst du eher zu einer Karriere in der Elektronik und Telekommunikationsbranche oder im Bereich Maschinen und Informationstechnologie, dann sind Fertigkeiten in der Steuerung von Computersystemen, Betriebswirtschaft, Qualitätsmanagement, Energie- und Verfahrenstechnik sowie spezielle Kenntnisse von unterschiedlichen Betriebssystemen gefragt.

 

 

Neu für die Jobsuche in der Steiermark

Jobbörsen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und jetzt kommt noch eine neue mit dazu: steiermarkjobs.com. Egal, ob Großkonzern oder kleines Familienunternehmen, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jedes Stelleninserat optimal zu präsentieren und den gesamten Arbeitsmarkt der Steiermark abzubilden. Vollzeit, Teilzeit, geringfügig, Karenzvertretung oder Promotion Jobs, wir haben sie alle.

Ohne großen Zeitverlust siehst du bei uns alle wesentlichen Informationen auf einem Blick und das, ohne das Stelleninserat zu öffnen. So sparst du dir viel Zeit bei der Jobsuche und hast so die Wahl, dir nur die für dich relevanten Stelleninserate im Detail anzusehen. Arbeitsausmaß, Arbeitsort und die Gehaltsangabe siehst du bei uns immer direkt unter dem Jobtitel angeführt. Diese Aufteilung macht die Jobsuche einfach und schnell.

Leg dir noch heute einen Bewerber-Account an, lade deinen Lebenslauf hoch, speichere dir deine Favoriten ab und bewirb dich auch ganz einfach von unterwegs aus für deinen neuen Traumjob. Denn das Leben ist zu kurz, um deine Zeit mit einem Job zu verschwenden, der dir keinen Spaß macht.

Trau dich mehr zu wollen und klettere die Karriereleiter nach oben.